85 Jahre Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie by F. Nestle, R. Dummer

By F. Nestle, R. Dummer

In einem historischen Rückblick wird die Entwicklung des Spezialfaches der Haut- und Geschlechtskrankheiten dargestellt. Schwerpunktmäßig wird dabei die Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Zürich (1916 - 2001) beleuchtet und eine Bilanz der letzten 10 Jahre gezogen.

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Die in diesem Band vereinigten Vortrage wurden bei den verschiedensten Ge legenheiten vor - nach Interesse und Vorbildung - oft sehr heterogener Zu horerschaft gehalten. Keiner von ihnen behandelt ein spezielles physikalisches Thema; aber aIle kreisen um Probleme der Physik und um Folgerungen aus deren Entwicklung - technische Folgerungen und menschliche Folgen, beides als Fragen des humanistischen Wertes der Physik betrachtet.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Da zu dieser Zeit die Bekampfung der Geschlechtskrankheiten ein sozialpolitisch heftig diskutiertes Therna war, konnte die Regierung mit Unterstiitzung des Stadtarztes vorn Nutzen einer solchen Einrichtung uberzeugt werden. Noch im gleichen Jahre eroffnete Tieche die Sprechstunden, zusammen mit seiner Frau, der Arztin Sabine Tieche-Fatere. Von der Stadt wurden lediglich die Raume bereitgestellt und die Beleuchtungskosten ubernommen. Kosten fur Instrumente und Ausgaben fur Arzneimittel, sogar die Entlohnung von Angestellten, wurden von Tieche personlich getragen.

Als Max Tieche kurz vor dem 25-jahrigen JubiHiurn der Stadtischen Poliklinik unerwartet starb, versuchte Guido Miescher, Direktor der Dermatologischen Klinik und Poliklinik des Kantonsspitals Ziirich, mit einem Schreiben an den Stadtprasidenten Einfluss auf die Neuregelung der Stadtischen Poliklinik zu nehmen. Aufgrund personlicher Abneigungen von Tieche und Bloch bestand von Beginn weg ein aufSerst gespanntes Verhaltnis zwischen den beiden Institutionen. Miescher beklagte die kostspielige Doppelspurigkeit zweier Polikliniken seines Spezialfaches in einer Stadt und verwies auf das unbefriedigende Verhaltnis zwischen den beiden Institutionen: die beiden Institute hatten nicht den geringsten Kontakt miteinander und die ganze Zeit hindurch sei nicht ein einziger Patient aus der stadtischen Poliklinik zur stationaren Behandlung in die Dermatologische KIinik eingewiesen worden, wogegen die Universitatsklinik ungefahr 10% der Patienten hospitalisiere.

Die SGBG war uberzeugt, dass sich die Sensibilitat gegenuber den Geschlechtskrankheiten erhoht hatte, und das eine emeute Umfrage aussagekraftige Daten liefem wurde. Die Enquete von 1920/21 wurde von Hubert Jaeger, dem erstem Assistenzarzt unter Bruno Bloch in Zurich, durchgefuhrt und 1923 publiziert. rzte und Facharzte in der Schweiz abgegeben. Die Untersuchung dauerte ein Jahr und erfiillte dank einer erstaunlich hohen Rucklaufquote von 75% bei den AllgemeinpraktiSchweizerische ..... O*hlccht; lIr.

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